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Machen wir uns nichts vor – Mama zu sein ist wunderschön, aber der Alltag mit dem Baby ist nicht immer einfach. Mit einem Kind lässt sich vieles noch einfacher bewältigen, doch wenn dann Baby Nummer 2 unterwegs ist bzw. auf der Welt ist, wird alles noch einmal ein bisschen schwieriger.

Ich hab selbst zwei Jungs (2013 und 2016 geboren) und weiß, wovon ich spreche. In diesem Artikel möchte ich dir gerne fünf meiner besten Tipps mit auf den Weg geben, wie ich gelassener durch den Babyalltag komme.

Nicht nur Babys loten ihre Grenzen aus

Ja, ich gebe zu, auch ich komme von Zeit zu Zeit an die Grenzen meiner Belastbarkeit. Nicht dass ich das versuche auszuloten, aber es ergibt sich nunmal so. Vor allem der Schlafmangel macht mir im Moment wieder sehr zu schaffen. Mein Großer war schon ein schlechter Schläfer und obwohl er mittlerweile recht brav schläft, gibt es immer wieder noch Nächte, in denen er einmal, zweimal oder sogar dreimal munter wird.

Mein Kleiner schläft auch nicht „brav“. Alle 1,5 bis 2,5 Stunden wird er munter. Mit ganz viel Glück schläft er auch mal 4 Stunden – das ist aber die Ausnahme.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir das nichts ausmacht. Immerhin war Schlafentzug im Mittelalter eine häufig angewendete Foltermethode. Und es sind auch nicht alle Tage gleich. Es gibt Tage, da geht’s mir trotz weniger Stunden Schlaf sehr gut – und dann hab ich Tage, da bin ich nur grantig und nicht auszuhalten. Ich versuche natürlich trotzdem bestmöglich den Tag zu meistern, aber hinter der Fassade brodelts dann auch schon mal ganz schön.

Damit ich dennoch gut für meine Familie da sein kann, hab ich mir ein paar Methoden angeeignet, die mir dabei helfen, trotz durchwachter Nächte, angespannter Nerven und Gereiztheit, gut durch den Alltag mit dem Baby zu kommen. Diese möchte ich dir heute weitergeben.

1. Nimm die Situation an, wie sie ist

Klingt „abgedroschen“, ist aber hilfreich. Du kannst die Situation ohnehin nicht ändern. Atme also einmal tief durch.

Ich kann mich noch gut an ein Mantra vor der Rechnungswesen-Matura 2005 erinnern. Eine Freundin sagt sich immer einen bestimmten Satz vor, schon Tage vor der Matura: „Ruhig und gelassen löse ich alle Aufgaben richtig. Ruhig und gelassen löse ich alle Aufgaben richtig. Ruhig und gelassen löse ich alle Aufgaben richtig. Ruhig und gelassen…“

Das ist jetzt schon einige Jahre her, aber vergessen habe ich dieses Mantra nicht. Besser sogar: Ich hab es für mich angepasst, um meinen Mama-Alltag besser meistern zu können.

Dein neues Mantra lautet deshalb: „Ruhig und gelassen meistere ich dieses Situation. Ruhig und gelassen meistere ich diese Situation. Ruhig und gelassen meistere ich dieses Situation. Ruhig und gelassen…“

Dabei ist es ganz egal, ob dein Kind

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  • dein Baby sich grad grad bis über den Rücken angekackt hat,
  • du die ganze Nacht munter bist,
  • dein Kind nur von dir herumgetragen werden will und du im Haushalt zu nichts kommst,
  • du das Essen, das eigentlich in Babys Mund landen sollte, von der Wand kratzen musst

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oder was auch immer. Es klappt übrigens auch super, wenn dir dein Mann mal auf die Nerven geht 😉

Sag dir einfach in jeder Situation dein Mantra: „Ruhig und gelassen meistere ich diese Situation.“

Mir hilft das ungemein, weil ich dadurch zur Ruhe komme, meine Gedanken sammeln, ein paar tief durchatmen und dann weitermachen kann.

Probiere es einfach aus. Und es macht gar nichts, wenn es beim ersten Mal noch nicht klappt. Es ist wie meditieren. Du musst es üben. Nach einiger Zeit wirst du dann sofort ruhiger werden und schneller in die Gelassenheit zurückkehren. Versprochen!

Wäscheklammern auf dem Wäschestände

2. Verschaffe dir kleine Auszeiten im Alltag mit dem Baby

Kürzlich hab ich schon mal darüber gesprochen. Es ist aber so wichtig, dass ich noch einmal darauf hinweisen möchte: Nimm dir kleine Auszeigen. Und wenn’s nur 10 Minuten gemütlich unter der Dusche sind.

So eine kleine Auszeit vom Alltag wirkt wahre Wunder. Die morgendliche Dusche wirkt dann sogar schon mal wie ein 3-tägiger Wellnessaufenthalt. Ich gönne mir dieses Verwöhnprogramm immer am Sonntag Morgen. Da darf ich etwas länger schlafen und dann ausgiebig duschen. An den anderen Tagen muss das Duschen inkl. Zäheputzen ja ohnehin innerhalb von 5 Minuten erledigt sein.

Vielleicht ist es für dich auch möglich, mal ein oder zwei Stunden mit einer Freundin zu verbringen. Ohne Kinder, einfach nur Zeit zum Quatschen für euch. Auch das wirkt wahre Wunder.

Und dann darfst du natürlich nicht vergessen, dass du sehr wahrscheinlich nicht nur Mama, sondern auch Ehefrau oder Freundin bist.

3. Verbringe Zeit alleine mit deinem Partner

Das ist einer der schwierigsten Sachen und ich weiß, dass es grad in den ersten Monaten fast unmöglich ist. Mein Mann un dich mussten feststellen, dass unsere Partnerschaft mit zwei Kindern zu kurz kommt. Wir sind jetzt schon so lange zusammen (ich war 17, er 19) und haben so viel gemeinsam geschafft und durchgemacht. Wir haben uns also zusammengesetzt und beratschlagt, wie wir auch wieder war für uns als Paar machen können.

Das Ergebnis dieser Bemühungen ist ein besonderer Deal: einen Abend im Monat verbringen wir nun ganz alleine. Wir fahren für einen Abend in die Therme, gehen schön Essen, gehen ins Kino oder was auch immer. Nur wir zwei – ohne Kinder, ohne Freunde. Das tut uns sooo unglaublich gut und ich freue mich immer schon viele Tage vorher auf diesen besonderen, UNSEREN Abend.

Zum Babysitten müssen dann die Omas herhalten. An dieser Stelle möchte ich auch einmal Danke sagen, dass wir das Glück haben, fast jederzeit auf einen Babysitter zurückgreifen zu können. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Vielen Dank an meine Mama und an meine Schwiegermama! Wir sind froh, dass wir euch haben!

Peter und Katrin, nicht nur Eltern, sondern auch Liebespaar

4. Achte auf deine Ernährung

„Wie jetzt?“, fragst du dich vielleicht. Es ist so, dass unsere Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Ich bin Verfechter von Clean Eating, einer Ernährungsweise, in der besonders auf die Natürlichkeit der Lebensmittel geachtet wird. Es gibt ein paar einfache Punkte, die du in Bezug auf deine Ernährung beachten solltest:

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  • Verzichte auf Industriezucker in Lebensmitteln und Getränken.
  • Iss viel frisches Gemüse.
  • Iss Obst in Maßen, denn auch darin ist viel Zucker enthalten.
  • Trinke mindestens 2 Liter Wasser täglich.
  • Verzichte auf Weizenmehl.

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Mit diesen einfachen Schritten kannst du schon viel erreichen. Du hältst deinen Blutzuckerspiegel relativ konstant und das wiederum verhindert die tückische Müdigkeit beispielsweise nach dem Mittagessen. Es macht also durchaus Sinn, sich langfristig über seine Ernährungsgewohnheiten Gedanken zu machen und diese umzustellen.

Wenn dich Clean Eating im Allgemeinen interessiert, dann findest du mehr zu dem Thema hier in diesem Beitrag von mir: Clean Eating: Die 8 Grundsätze einer gesunden Ernährung.

5. Streiche deinen Perfektionsmus aus deinem Leben

Pefektionismus: mein Lieblingsthema! Ich bin ja der Perfektionist, wie der im Buche steht. Gewesen. Fast zumindest. Seit mein Großer auf der Welt ist hab ich gemerkt, dass es Wichtigeres gibt. Meine Prioritäten haben sich geändert, und darüber solltest auch du nachdenken.

Grad im Haushalt gibt es Dinge, bei denen es wirklich egal ist, wenn du sie etwas scheifen lässt. Ich bügle beispielsweise gar nicht mehr. Und die Sachen, die ich bügeln muss, bügle ich eben dann, wenn ich sie brauche. Wenn mein Mann ein Hemd für einen schönen Anlass anziehen möchte, dann bügle ich das genau 10 Minuten vor dem Anziehen. Das hat zwei Vorteile: Er kann währenddessen die Kinder beobachten und ich muss mir keine Sorgen machen, dass sie dem heißen Bügeleisen zu nahe kommen. Und das Hemd kann nicht wieder verknittern, bevor er es überhaupt angezogen hat.

Ich mach mir auch keine Gedanken über Kinderspielzeug, das im Wohnzimmer verteilt ist. Abends vor dem Schlafengehen wir gemeinsam aufgeräumt. Aber wozu soll ich untertags immer wieder hinter den Kindern herräumen? Nach ein paar Minuten merkt man ohnehin nichts mehr davon.

Klar, viele Mamas können da nicht aus ihrer Haut und es gibt Dinge, die müssen einfach erledigt werden. Überleg dir einfach für dich, in welchen Situationen in deinem Alltag du vielleicht mal was liegen lassen kannst. Was kann schon passieren, wenn die Wäsche am Wäscheständer mal einen oder zwei Tage länger hängen bleibt? Es wird sie ohnhin niemand für dich verräumen. Außer dein Mann vielleicht 😉

Vielen Dank auch hier an meinen Ehemann für seine Unterstützung im Haushalt. Du bist ein Wahnsinn, aber das weißt du eh.

 

Ich hoffe, du kannst dir hier vom einen oder anderen Punkt etwas für deinen Alltag mit dem Baby mitnehmen. Denk einfach dran, dass du für dich immer noch an erster Stelle stehen solltest. Wir Mamas stellen uns immer mal gerne wieder zurück, wenn es um das Wohl unserer Familie und insbesondere unserer Kinder geht. Du darfst aber eines nicht vergessen: Wenn es dir gut geht, geht es auch deiner Familie gut. Nur wenn du fit bist, kannst du für deine Familie sorgen. Niemand hat was davon, wenn es dir schlecht geht, du überlastet und ausgelaugt bist – schon gar nicht du!

Wenn ich dir zu dem Thema noch mehr erzählen soll, dann hinterlasse mir gerne ein Kommentar. Vielleicht hast du ja noch den einen oder anderen Tipp für mich, um Gelassen durch den Babyalltag zu kommen. Ich würd mich freuen, wenn du diesen mit mir teilst!

Alles Liebe,
Katrin